VisualCam ist eine Kameraanwendung für das iPhone®. Dabei vereint visualCam die Vorzüge eines Touchscreens mit der Tiefe klassischer Menüs und ermöglicht so eine neue Bedienweise der Kamera. Statt sich in Menüs und Unterpunkten zu verlaufen, bleibt das Interface immer auf dem Motiv, das fotografiert werden soll. Alle Änderungen in den relevanten Einstellungen werden unmittelbar auf dem Bildschirm angezeigt und sorgen so für eine intuitive Bedienung und mehr Aufmerksamkeit für das eigentliche Motiv.
Die Anwendung lässt sich mit einem Doppeltap zwischen dem Vollbildmodus und der Variantenansicht umschalten. Die Vorteile einer großen Darstellung bei der Motivsuche sind offensichtlich: Mehr Platz für Details. Zudem kann in der Vollbildansicht der optische Zoom der Kamera über die Geste "Pinch", also das Vergrößern mit zwei Fingern, betätigt werden.
Der Variantenmodus ist eine innovative Weiterentwicklung der typischen Menüstrukturen digitaler Kameras. Statt den Nutzer zum Ändern einer Einstellung in ein Menü zu schicken, das schwer zu lesen und nur mit Fachkenntnis zu verstehen ist, erlaubt visualCam Änderungen dirket über die Variantenansicht. Dabei werden die jeweiligen Einstellungen und ihr Effekt direkt auf das Sucherbild angewendet und über und unter dem Originalbild angezeigt. Der Nutzer sieht unmittelbar, welche Folgen die Einstellungen auf das Bild haben werden.
Zum Ändern einer Einstellung interagiert der User so, wie er es auf seinem iPhone® ohnehin gewohnt ist: Durch schieben und mit einigen Gesten. Um die Kategorie auszuwählen, die geändert werden soll, navigiert der Benutzer horizontal durch die Einstellungen. Dabei verschieben sich die Vorschaubilder der Kategorien über und unter dem Originalbild. Um nun eine Einstellung zu verändern, werden die Variantion vertikal verschoben und ersetzen so das Ausgangsbild in seiner Position. Der Vorgang lässt sich beliebig wiederholen und kombinieren, wobei die Varianten stets das aktuelle Bild mit seinen Einstellungen übernehmen. So lassen sich verschiedene Settings und Effekte visuell und in Echtzeit kombinieren.
Um die Auswirkungen der Effekte auf das Bild genauer sehen zu können, lassen sich die Infotexte jederzeit mit einem einfachen Tap auf den Bildschirm ausblenden. Auch bleibt jedes der Vorschaubilder in sich zoom- und verschiebbar. Durch die Zoomgeste auf einer der Variationen lassen sich hier Details genauer betrachten. Ein Zoom auf dem Mittelbild vergrößert alle Ansichten zu gleich und erlaubt eine Begutachtung der Veränderungen an einer spezifischen Stelle im Bild.
Ein Doppeltap aktiviert auch hier den Vollbildmodus für das Sucherbild und ermöglicht so eine große und detaillierte Vorschau des Motivs mit allen geänderten Parametern und Bildeffekten.
Wenn das Motiv stimmt und alle Einstellungen passen, muss nur noch ausgelöst werden. Ein Doppeltap mit zwei Fingern auf den Screen und schon ist das Wunschbild im Kasten.
Ein Überblick über die Funktionspalette von visualCam.
Demonstration der Funktionsweise in einer Animation. Dauer: 1:23 Minuten, 62 MB
Mein überarbeitetes Autoinnenraum-Entertainment-Controllsystem basiert auf Objekten statt auf Menüs und Untermenüs. Jede Funtion wird als eigenes Objekt einer Funktionsgruppe dargestellt, zum Beispiel gehören die Objekte Temperatur und Richtung beide zu der Gruppe der Klimaeinstellungen. Die Kontolle des Systems geschieht per Finger über einen Touchscreen.
Jedes Objekt beinhaltet ein Interface, über welches die zugehörigen Parameter geändert werden können. Die Buttons der Oberfläche erscheinen, wenn das Objekt vom Benutzer angetippt wird. So gibt das Objekt 'Klima-Temperatur' die Einstellungen für die Gradzahl im Innenraum frei.
Da die Objekte standardmäßig im zusammen geklappten Zustand zu sehen sind, lassen sie sich leicht zu einer Übersicht gruppieren. Die Gruppierung bietet einen schnellen Überblick auf alle Funktionen der Funtionsgruppe. Durch ein doppeltes Fingertippen versammeln sich die zugehörigen Objekte zu einer Gruppe, die dann die Auswahl eines Unterpunktes ermöglicht. Wird eine Funktion ausgewählt, so erscheint diese in der geöffneten Form während sich die Gruppierung wieder auflöst.
Jedes Objekt des Interfaces hat Eigenschaften, die die momentane Wichtigkeit für den Fahrer ausdrücken. Diese Eingenschaften bestimmen das Verhalten der Objekte auf dem Bildschirm und zueinander. Große, wichtige Objekte treiben eher nach oben und sind besser zu erkennen. Aktuell nicht benötigte Einstellungen sind kleiner dargestellt und bewegen sich eher am unteren Rand der Darstellung. Trotzdem kann jedes Objekt zu jeder Zeit durch ein Fingertippen vergrößert und geöffnet werden oder zu einer Gruppendarstellung genutzt werden.
Die Demo lässt folgende Funktionen zu: Die Gruppe 'Klima' lässt sich per Click aus- und einklappen. Ein Click mit gedrückter 'Command' oder 'Strg'-Taste gruppiert die Objekte. Ein weiterer Click (bei der 'Klima'-Gruppe) oder 'Command' oder 'Strg'-Click wählt einen Unterpunkt aus und löst die Gruppierung wieder auf. Zusätzlich lassen sich am Regler in der oberen Leiste Kurvenkräfte einstellen, die alle Objekte in ihrer Animation beeinflussen.